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Beratung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei problematischem Konsum von Alkohol, Cannabis und Partydrogen

Form der Beratung
Die Gespräche finden gemeinsam mit den Jugendlichen und ihren Eltern statt. Aber auch - falls erforderlich - gesondert in Einzelgesprächen.
Ob dies erforderlich ist, entscheidet sich in der Regel zu Beginn der Beratung.
Zunächst wird anhand eines Fragebogens die besondere Situation des Jugendlichen geklärt.

Neben Fragen, die einzig und allein der Statistik dienen, wie zum Beispiel das Alter des Jugendlichen oder welche Schule er/sie besucht, werden auch Fragen zum familiären Background, schulischen Leistungen, Freundeskreis, Freizeitverhalten, Zukunftsvorstellungen, schon in Anspruch genommenen Hilfeleistungen und letztendlich zum Konsumverhalten gestellt.

Ziel der Beratung
In der Beratung soll gemeinsam mit dem Jugendlichen und seinen Angehörigen herausgefunden werden:

  • wie konsumiert der Jugendliche, ist er / sie noch in der Phase des Ausprobierens
  • liegt bereits ein missbräuchlicher Konsum vor
  • liegt ein gefährdender oder süchtiger Konsum vor

Entsprechend des Ergebnisses der Beratung werden von uns Hilfsmaßnahmen angeboten, bzw. weiterführende Maßnahmen vorgeschlagen.
Je nach Ergebnis können dies zum Beispiel sein:

  • Begleitung beim Ausstieg
  • Hilfe beim kontrollierten Umgang mit der Substanz
  • Begleitung bei der Reduzierung des Konsums
  • Sensibilisierung von Eltern und Angehörigen für die Problematik
  • Unterstützung bei der Vermittlung in ambulante, wie auch stationäre therapeutische Maßnahmen
  • Vermittlung in weitere beraterische Maßnahmen, z.B. Beratungsstellen für Kinder, Jugend und Familie