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Die Einleitung der Nachsorge wird in enger Absprache mit dem/der jeweiligen Bezugsbetreuer*in, der Rehabilitationseinrichtung, der/des behandelnden Arztes/Ärztin sowie des/der Rehabilitat*in erfolgen. Die notwendigen Anträge werden bereits während der medizinischen Rehabilitation gestellt, so dass eine nahtlose Fortführung der Behandlung im Anschluss gewährleistet ist.

Durchführung und Ablauf der Nachsorge

*Dem Schnittstellenmanagement zwischen der Rehabilitationseinrichtung einerseits und der Nachsorgeeinrichtung andererseits kommt eine besondere Bedeutung zu.

Sofern der Vermittlungsprozess von unserer Einrichtung durchgeführt wurde, wird bereits bei der Aufnahme eine mögliche Nachsorge im Anschluss an die Rehabilitationsmaßnahme thematisiert.

*Wichtig ist es, dass während der gesamten Rehabilitation ein regelmäßiger Austausch zwischen dem/der Bezugstherapeut*in der Einrichtung und dem/der Bezugsberater*in in der Einrichtung stattfindet. Um diesen Austausch unter Berücksichtigung des Datenschutzes gewährleisten zu können, ist eine gegenseitige Schweigepflichtentbindung zwingend erforderlich.

*Kurz vor Beendigung der Rehabilitationsmaßnahme nimmt der/die Rehabilitand*in Kontakt zur Einrichtung auf, um gemeinsam mit dem/der verantwortlichen Mitarbeiter*in das Aufnahmegespräch inkl. Zielvereinbarung zu führen und den „Nachsorgevertrag“ abzuschließen.

Termine und Dauer

Gemäß der Vorgaben werden 20 Gesprächseinheiten mit dem/der Teilnehmer*in für 6 Monate durchgeführt, die ggf. um weitere 20 Gesprächseinheiten für 6 verlängert werden. Ob eine Verlängerung notwendig bzw. zielführend ist, wird jeweils individuell geprüft. Ebenso erfolgt eine Prüfung, ob eine Einbeziehung von Angehörigen bzw. Bezugspersonen für die Nachsorge bzw. die Zielerreichung notwendig ist.

Die Gruppensettings haben eine Dauer von 100 Minuten und werden zu unterschiedlichen, festgelegten Zeiten (einmal vormittags, einmal nachmittags) angeboten. Die Einzelsettings haben eine Dauer von 50 Minuten und werden jeweils individuell mit der/dem Teilnehmer*in vereinbart.

Gruppengröße

Die jeweilige Gruppengröße beträgt max. 8 Personen, da die Zielgruppe überwiegend Indikation „Drogenabhängigkeit“ hat. Da zwei Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten angeboten werden, beträgt die maximale Teilnehmerzahl für die ambulante Nachsorgeleistung 16 Personen.

Atemluftkontrolle, Drogenscreenings

Es werden regelmäßig, einmal pro Monat Drogenscreenings unter Sicht in Form eines Schnelltests durchgeführt sowie bei gegebenen Anlass. Ebenso werden bei Bedarf Atemluftkontrolle mit einem entsprechenden Gerät durchgeführt.

Bei Personen, die eine stationäre oder ganztägig ambulante Rehabilitationsmaßnahme unter Substitution absolviert haben und weiterhin im Substitutionsprogramm angegliedert sind, erfolgt das regelmäßige Screening in Absprache mit dem substituierenden Arzt.