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Die Entwicklung

Der Verein SUCHT - JUGEND - KOMMUNIKATION e.V. wurde 1978 vom Deutschen Frauenbund für alkoholfreie Kultur mit Sitz in Hagen gegründet und ging aus der 1972 gegründeten Initiativgruppe "Kontaktcentrum" hervor.

Ziel war, eine Anlaufstelle für gefährdete Jugendliche zu bieten, die dem Druck des allgemein vorherrschenden gesellschaftlichen Normensystems nicht standhalten konnten und von den Sozialinstanzen nicht mehr erreichbar waren. Es wurde eine Anlaufstelle gegründet, die diesem Anspruch gerecht werden sollte.
Diese Anlaufstelle erhielt den Namen Kontaktcentrum und hatte ihre Räumlichkeiten zunächst in der Munckelstr. 23. Die Arbeit wurde lange Zeit in erster Linie von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen (Schüler, Auszubildende, Lehrer, Studenten Sozialarbeiter, Eltern) geleistet. Finanzielle Mittel standen nur in sehr begrenztem Maße zur Verfügung.

Der Verein schloß sich 1980 dem DPWV als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege an.

In der Anfangszeit gab es vor allem Kreativangebote (Töpfern, Gitarrespielen, Zeichnen, Laienspiel, etc.) sowie die Möglichkeiten zu Selbsthilfeinitiativen, Kontaktherstellung zu Beratungseinrichtungen, Hausbesuchen etc. Schon zu dieser Zeit verstand die Einrichtung sich als niedrigschwellig, ohne dass dieser Begriff damals schon geprägt war.

In den folgenden Jahren konnten Sozialarbeiter/innen und -pädagog/innen auf der Basis von ABM eingestellt werden. In diesen Jahren wurde wertvolle Aufbauarbeit geleistet und die Grundlage für das heute Bestehende gelegt. In dieser Zeit wurde schwerpunktmäßig mit abhängigen Spielern und nur vereinzelt mit Drogenabhängigen gearbeitet.

Im Jahre 1992 wurde das Konzept für ein niedrigschwelliges Beratungs- und Kontaktangebot entwickelt. Bald darauf erfolgte die Anerkennung durch das Land NRW als Drogenberatungsstelle.

Im Jahre 1993 wurden wir zur Fachstelle für Suchtvorbeugung, somit war die Einrichtung einer dritten hauptamtlichen Stelle möglich.

Das Angebot des Sucht-Jugend-Kommunikation e.V. hat sich in den vergangenen Jahren qualitativ weiterentwickelt und ist auch breiter aufgestellt. So wurden die vier Fachbereiche durch sozialpädagogische Gruppenangebote für Frauen und Männer ergänzt. Diese Erweiterung diente u.a. der Berücksichtigung der genderspezifischen Aspekte in der Suchtarbeit. Neben den fachlichen Neuerungen hat sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht in 2014 eine Weiterentwicklung ergeben. So ist die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) bereits geschehen.

Der Verein wirkt als Gesellschafter für die gemeinnützige Gesellschaft.

Der Vorstand des Sucht-Jugend-Kommunikation e.V.:
Werner Appel, Reinhold Martinetz und Ludger Vauken

Die Geschäftsführung der Sucht-Jugend-Kommunikation gGmbH: 
Munevera Ackermann
Liboriusstraße 37
45881 Gelsenkirchen

Tel.: 0209 / 517 83 - 13
munevera.ackermann@drogenberatung-kc.de