Unsere Einrichtung ist Anlaufstelle für drogengefährdete und drogenkonsumierende Menschen, sowie für deren Angehörige. Wir bieten auf die jeweilig vorliegende Problemlage zugeschnittene Hilfeangebote und Leistungen mit dem Ziel an, uns individuellen Entwicklungsprozessen anzunähern, diese zu fördern und zu begleiten.

Des Weiteren ist unsere Organisation durch eine akzeptierende und wertschätzende Atmosphäre, wie auch Haltung geprägt. Dabei bemühen wir uns, in einem Milieu von gegenseitigem Respekt tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Die Arbeit orientiert sich an den Ressourcen unserer Kunden. Neue und alternative Erfahrungen sollen zugänglich gemacht werden. Persönliche Veränderung und Wachstum sind nur freiwillig möglich. Das heißt, die Kunden bestimmen weitgehend Inhalt, Tempo und Ziel der Veränderung. Als professionelle Begleiter sind wir für Setting und Methode verantwortlich. Wir engagieren uns für eine rationale Drogenpolitik, die den drogenabhängigen Menschen und seinen Hilfebedarf in den Mittelpunkt stellt.

Unsere Berater*innen unterliegen der Schweigepflicht und die Beratung selbst wird über Fachleistungsstunden von der Kommune finanziert. Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit allen für unsere Zielgruppen relevanten sozialen Agenturen (Justiz, Ämtern, Einrichtungen des Gesundheitswesens u. a.). Mit den örtlichen und regionalen Einrichtungen der Drogenhilfe arbeiten wir eng zusammen.

Des Weiteren haben wir die Aufgabe flächendeckende Suchtpräventionsangebote in Gelsenkirchen zu planen, zu koordinieren, durchzuführen und weiterzuentwickeln. Diese orientieren sich an landesweit geltende Richtlinien, sowie Qualitätsstandards für die Fachstellen für Suchtvorbeugung.

Seit 2005 gehören wir der Qualitätsgemeinschaft des DPWV (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband) an und arbeiten durch die Qualitätsmanagementbeauftragte aktiv an der Umsetzung der Struktur-, Prozess-, und Ergebnisqualität in unserer Organisation.

Unsere Einrichtung verfügt über ein Qualitätsmanagementsystem, um unsere Verbesserungspotentiale aufzudecken. In allen Bereichen der Einrichtung werden regelmäßig Evaluationen durchgeführt und vergleichend mit den Vorjahren analysiert. Diese regelmäßige Evaluation ermöglicht es uns, die Zufriedenheit unserer Kund*innen zu erheben und Anregungen von ihnen in unser Leistungsangebot miteinzubeziehen. Infolgedessen wird es den Mitarbeiter*innen unserer Einrichtung regelmäßig ermöglicht an Fortbildungen in ihren Arbeitsgebieten teilzunehmen, um der besonderen Verantwortung gegenüber unseren Kunden gerecht zu werden. Regelmäßig finden Team- und Fallsupervision statt, um die in der täglichen Arbeit auftretenden eigenen Projektionen sowie Übertragungs- und Gegenübertragungsmuster zu erkennen und kreativ für die weitere Arbeit zu nutzen. Zudem verfügt das Kontaktcentrum über ein ausführliches Beschwerde- und Fehlermanagementsystem.